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Was ist Binge Drinking?

Binge Drinking bezeichnet den Rauschtrinken, also das Trinken möglichst großer Mengen Alkohol in möglichst kurzer Zeit – mit dem Ziel, schnell einen Rauschzustand zu erreichen.

Der spanische Nationale Drogenaktionsplan definiert Binge Drinking als den Konsum von fünf oder mehr alkoholischen Getränken bei Männern bzw. mindestens vier Getränken bei Frauen innerhalb von zwei Stunden.

Dieses exzessive Trinkverhalten wird besonders durch das Phänomen des „Botellón“ (öffentliches Trinken in Gruppen) begünstigt – eine Praxis, die sich unter Jugendlichen in Spanien seit Jahren etabliert hat.

Binge Drinking ist besonders unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 34 Jahren weit verbreitet.

Laut den jüngsten Daten des Nationalen Drogenaktionsplans haben 82,7 % der Männer zwischen 15 und 65 Jahren in Spanien im letzten Jahr Alkohol konsumiert.

Das durchschnittliche Einstiegsalter für Alkoholkonsum in Spanien liegt bei 14 Jahren. 75,9 % der Schüler*innen zwischen 14 und 18 Jahren geben an, im letzten Jahr Alkohol konsumiert zu haben – und 32,3 % berichten von Binge Drinking.

Welche Risiken birgt Binge Drinking?

Die Risiken sind vielfältig und ernst, sowohl kurz- als auch langfristig. Jugendliche nehmen diese Risiken jedoch oft kaum wahr. Sie treffen sich weiterhin regelmäßig an den Wochenenden zum Trinken, ohne dabei den Zusammenhang mit möglichen Alkoholproblemen zu sehen. Häufig argumentieren sie, sie trinken nur zum Spaß und könnten jederzeit damit aufhören.

Anfangs erleben sie euphorische Gefühle und ein Wohlbefinden, doch mit fortschreitendem Konsum kommt es zu:

verlangsamten Reaktionen,

Sprach- und Koordinationsstörungen,

Einschränkung der Sinneswahrnehmung,

Bewusstseinsverlust,

Alkoholkoma oder sogar Atemstillstand.

25,8 % der 14-Jährigen haben bereits mindestens einmal eine Alkoholvergiftung erlitten, mit 15 Jahren steigt dieser Anteil auf 40,9 %, und bei den 16-Jährigen haben 57,4 % schon einmal einen Rausch erlebt.

Was können wir tun?

Wir müssen Mythen rund um den Alkoholkonsum aufklären – etwa die Behauptung, Alkohol sei „keine Droge“, „jeder trinkt, und es passiert nichts“ oder „Bier zählt nicht als Alkohol“.

Es ist wichtig, gesunde Freizeitaktivitäten und familienfreundliche Alternativen anzubieten – Wege, Spaß zu haben, ohne Alkohol zu konsumieren.

Spezialisierte Zentren wie Bonaire Holistic bieten Unterstützung an. Unsere Fachkräfte beraten dich, klären dich über deinen Alkoholkonsum auf und entwickeln individuell zugeschnittene Therapieangebote, um deine familiäre, soziale und berufliche Stabilität wiederzuerlangen.

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